Energiewende = Wärmewende

Hintergrund

Das Pariser Abkommen möchte die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen. Darum soll bis 2050 der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid (CO2) in Deutschland um 80 bis 95 Prozent verringert werden.

Darüber hinaus beschloss die deutsche Bundesregierung im November 2016 den Klimaschutzplan 2050. Darin steht das langfristige Ziel bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden.

Auch die im Januar 2019 bekannt gegebenen Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (Kohlekommission), wonach Deutschland bis spätestens 2038 keine Kohle mehr verstromen sollte, zielt auf eine erneuerbare Energieversorgung. Deutschland ist damit ein Industrieland, das gleichzeitig aus der Atom- und Kohleenergie aussteigt, was die Dringlichkeit der Energiewende unterstreicht. Der gesellschaftliche Wandel im Zuge der Energiewende sollte dabei sowohl ökonomischen und ökologischen als auch sozialen Bedürfnissen Rechnung tragen.

Der Wärmesektor spielt in der Energieversorgung in Deutschland mit einem Anteil von über 50 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch eine wichtige Rolle. Somit müssen neben Energieeffizienzsteigerung und Maßnahmen zur Gebäudesanierung alle verfügbaren erneuerbaren Energieressourcen herangezogen werden, um Wärme zukünftig nachhaltig, sicher und bezahlbar gewährleisten zu können.

Anteil Erneuerbarer Energien
Datenquelle: AG Energiebilanzen, AGEE-Stat, Agentur für Erneuerbare Energien

Unser Beitrag

Hier leisten wir unseren Beitrag und übernehmen Verantwortung: Als Energiedienstleister planen und finanzieren, bauen und betreiben wir Ihre neue Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien und beliefern Sie zukünftig auch mit Ökostrom. Unsere grüne Wärme stammt dabei vor allem aus regional anfallender halmgutartiger Biomasse, der Strom aus eigenen Windkraft und Photovoltaik-Anlagen.