22.05.2018

Neuartiges Simulationsprojekt macht Windparks hör- und sichtbar

Schweizer Wissenschaftler haben am Leerstuhl für Planung von Landschaft und Urbanen Systemen (PLUS) der ETH-Zürich in Zusammenarbeit mit Forschern der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ein neuartiges System zur Simulation von WEA und ihrem Einfluss auf das Landschaftsbild entwickelt. Das „VisAsim – Visuell-Akustische Simulation zur Bewertung der Landschaftsverträglichkeit von Windparks“ getaufte Instrument wurde bereits 2014 fertiggestellt. In einem leicht zu transportierenden Raum von 5x5 m Grundfläche und einer Höhe von 2,5 m werden dabei detailgetreue 3D-Landschaftssimulationen mit Tonaufnahmen zusammengeführt, die die künftigen Auswirkungen auf das Landschaftsbild inklusive Geräuschkulisse erlebbar machen. Auf diese Weise soll das Projekt, gängige Vorbehalte der lokalen Bevölkerung zu Geräuschemissionen und optischen Veränderungen durch geplante WEAs zerstreuen und sie besser in die Planungsprozesse einbeziehen.
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